AKUPRESSUR verbergen
Die Akupressur wurde vor rund 3000 v. Chr. entwickelt. Der Methode liegt die Erkenntnis zugrunde, dass bestimmte Punkte des Körpers besonders empfindlich reagieren. Sie liegen auf den Meridianen, den Energieleitbahnen des Körpers, und sind wie "Türen" ins Innere.

Die Akupunkturpunkte, über die auf den Energiekreislauf Einfluss genommen wird, werden auf verschiedene Weise stimuliert: durch einfaches Drücken, durch Kneten, Reiben oder Klopfen mit den Fingern, Fingerspitzen, Handkanten und -ballen oder Knöcheln.
Voraussetzung ist, dass der Körper eine entspannte Haltung einnimmt, dass die Atmung tief und konzentriert ist. Auf diese Weise wird die Behandlung mental unterstützt. Sie findet im Sitzen oder Liegen statt.

Akupressur eignet sich gut zur Vorbeugung, aber ebenso bei leichten und mittelschweren Erkrankungen und Störungen. Behandelt werden hauptsächlich Spannung, Härte, Steifheit, Schmerzen und Sensibilitätsstörungen bei Muskeln und Sehnen, Gelenken und Nervenbahnen. Gute Erfolge zeigt sie bei körperlichen und/oder psychischen Beschwerden wie Kopfweh, Verspannungen, Übelkeit, Nervosität, Reisekrankheit und Schlafstörungen.


Im gynäkologischen Bereich lassen sich damit Menstruationsbeschwerden, Blutungsstörungen, Übelkeit und Erbrechen wâhrend der Schwangerschaft behandeln. Narbengewebe und faltige Haut können durch Akupressur besser durchblutet werden. Auch bei grippalen Infekten, Erkâltungen, Husten (akute Bronchitis) kann Akupressur erfolgreich eingesetzt werden.